Hoffnung für das Neue Jahr

Die Hoffnungskraft, so scheint mir, ist bei vielen Menschen ausgezehrt und erschöpft. Da sind die Erfahrungen der Unsicherheit und Bedrohung durch das Virus.
Die Freiheit und die Weite scheinen verloren in den Einschränkungen im Lockdown. Das heißt ja verschlossen. Die Sehnsucht nach Nähe.  Auch die Seele wird vom Lockdown in Mitleidenschaft gezogen. Unsicher erscheint die persönliche Zukunft. Wie wird das werden? Was wird aus unserer Gesellschaft. Die immer vorhandene, verborgene, unsichtbare Bedrohung von Ansteckung, die von jedem Mitmenschen ausgehen kann, auch von uns selbst, trüben die Zuversicht. Die nicht sinken wollenden Zahlen. Die vielen Toten. Die eigene Verlorenheit und Trauer. Wie lange noch wird das dauern? Wann endlich werden wir wieder unbeschwert sein können?

Da müssen Vertrauen, Hoffnung immer neu gesucht werden. Und es ist wichtig, innezuhalten. Sich Zeit nehmen, um einfach dazusitzen, ausatmen und einatmen und wieder ruhig werden und tragenden Grund neu zu spüren. Vertrauen üben
Ein besonderer Moment dafür ist der Übergang zum Neuen Jahr.
Ein neuer Anfang.

Offen werden für Segen.

GOTT segne und behüte dich.
GOTT lasse sein Angesicht über dich leuchten
und sei dir zugeneigt.
GOTT wende sein Angesicht dir zu
und schenke dir Frieden.
(die Bibel: Numeri 6, 24-26)

(Ursula Hüsgens)